Rezept: Italienischer Nudelsalat

In diesem Bento habe ich den italienischen Nudelsalat verwendet. Kennen gelernt habe ich ihn übrigens in Schweden, als ich dort für ein Auslandssemester war. Gemacht hat ihn damals eine Bulgarin. In so fern ist es eher ein multikultureller Salat. =)

Für 3 Personen:

Zutaten:

  • 6 Roma-Tomaten (also Ping-Pong-Ball große Tomaten)
  • 1 Ball Mozzarella
  • 1 halbes Schälchen Rucola
  • 250 g Nudeln
  • Crema di Balsamico
  • eingelegte Tomaten und Oliven nach Geschmack (erstere mag ich nicht, letztere scheitern am Stachelschweinchen, also sind meine Salate stets ohne)

Zubereitung:
Die Nudeln nach Anleitung kochen und abgießen. Tomaten und Rucola gründlich waschen und zusammen mit dem Mozzarella kleinschneiden. Ich mache meistens 0,5 cm große Stücke, aber alles was in den Mund passt ist größenmäßig okay.
Alles in einer Schüssel schichten und mit der Balsamicocreme übergießen. Nicht sparsam sein, es ist kein Dressing sondern das, was dem Salat Geschmack und Saft gibt. Ich schichte meistens erst die Nudeln und gebe einen schönen Schuss Balsamico drüber und mache eine zweite Schicht Tomate-Mozzarella-Rucola mit weniger Balsamico.

Das ganze über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen und schon hat man einen sommerlichen Nudelsalat ganz ohne Mayonnaise (Majonäse, nach neuer Deutscher Rechtschreibung :’/ ) und Erbsen.

Experimente =)

Heute gibt es ein Bento für zwei (genaugenommen ein Stückel-Bento).

heute war ich mit meiner besten Freundin im Experimentiermuseum ExperiMINTa. Damit wir hinterher noch ein wenig länger herumstreifen konnten, hatte ich ein Bento für uns beide gepackt. Das hat mich vor eine ganz schöne Aufgabe gestellt (nicht so sehr das Packen, eher das überlegen, wie viel wir brauchen und was überhaupt reinkommt).

wetter.com sagte Temperaturen um die 25°C voraus, also nichts mastiges, schweres. Eher etwas sommerlich-leichtes. Ich hatte sowieso seit letzter Woche Lust auf meinen geliebten italienischen Nudelsalat. Also Nudelsalat schonmal, sozusagen als herzhaften Hauptteil. Etwas Gemüse darf auch nicht fehlen, ein bisschen Nachtisch noch… Irgendwas fällt mir da schon ein. Waffeln wären nicht schlecht. Ich steh ja sowieso in der Küche, das Waffeleisen vom Stachelschweinchen wollte ich schon immer mal ausprobieren, den neuen Stabmixer mit Schneebesenfunktion auch – LOS GEHTS!

Einmal von Hinten nach Vorne:

– ein Beeren-Smoothie
– der italienische Nudelsalat
– 2 Waffeln, ein paar Himbeeren und Gifflar
– Gemüsesalat (rote und gelbe Paprika und Salatgurke)
– Brot-Entchen und -Hörnchen (einfaches Butterbrot mit Käse bzw. Hühnerbrust)
– Ei in Häschenform

Das ganze passt (bis auf das ungünstig gepackte Ei und die Last-Minute-Brote) super in mein Lock & Lock Set – und auch die Extra-Dosen haben mit in die zugehörige Tasche gepasst (weil ich meine Flasche, die dazugehört leider in der Spülmaschine kaputt gemacht habe -.-).

Zwei Bentos

Zur Zeit bin ich ganz allein in einem großen Haus (mit zwei Katzen). Und für mich alleine macht (zumindest mir persönlich) Kochen wenig Spaß – und das Ergebnis alleine essen ist auch nicht besonders spannend für mich. Ich hab wenig Spaß daran, alleine zu essen; also dachte ich, um mich ein wenig zu motivieren, mache ich mir ein Bento, um den Spaß am Essen zu haben. (Auch, wenn man mit Essen nicht spielt.. Aber ich esse das bespielte Zeug ja noch!)

Das Ergebnis sowie ein „altes“ Bento, von dem ich zufällig ein Foto gefunden habe, möchte ich euch heute präsentieren:

Das erste Bento musste ich in einer normalen Brotbox ohne Unterteilung anrichten, da ich nicht zu Hause bin. Also habe ich zwei kleine Döschen eingebaut, um ein paar Kleinigkeiten unterzubringen. Da am Donnerstag ein Feiertag war und alle Geschäfte entsprechend geschlossen hatten, musste ich auch beim Inhalt ein wenig improvisieren. (Ich koche nicht gerne in fremden Küchen mit Zutaten, die ich nicht genau kenne…).
Das Bento besteht im Hauptteil aus Nudeln mit Ei, im oberen Döschen befindet sich tropischer Trockenobst-Salat (Mangostreifen, Ananas, Feigen, Datteln und Ingwerstücke), im unteren ein paar Süßigkeiten (mehr als nötig, das Döschen sah aber soooo leer aus). Ein halbes Balisto, ein paar Skittles und Esspapier-Quadrate.

Dieses Bento besteht aus einem Brot (Butter, Meerrettich und Käse), einem Stück Spinat-Tamagoyaki und etwas Gemüse (Salatgurke und Paprika) und einem Ingwerteufel (ganz rechts am Rand). Im Hintergrund stehen zwei Bubble-Teas (leider war meiner (der dunkle) nicht sonderlich lecker.. Der andere war ganz okay, aber auch nicht super; dafür war das Bento lecker ^^).

Neue Pralinen und ein Bento

Die „neuen“ Pralinen sind zwar scho ein ganzes Stück älter (vom 10. März etwa..) aber ich möchte sie trotzdem hier vorstellen. Ich habe inzwischen zwei weitere Sorten Pralinen gemacht, unter anderem die Matcha-Pralinen von charsiubau. Leider schmeckt man sehr, dass die Schokolade weiße Schokolade ist, die mir absolut nicht schmeckt. das verdirbt mir den Matcha-Geschmack doch sehr. Dafür sind die „Kinder-Pralinen“ um so besser gelungen. Ich habe das Matcha/den löslichen Espresso durch Backkakao und Zitronen-Pulver ersetzt. ein wunderbar fruchtig-schokoladiges Erlebnis. =)

Heute stelle ich auch das erste Bento vor. Auch, wenn es den Namen nicht so ganz verdient, es ist doch irgendwie vor allem eine Brotbox.

Inhalt:

  •     drei  belegte Brote
  •     ein bisschen Schokolade (Milka mit Vanille-Pudding, oben links hinter dem Fläschchen, neben dem Brot schaut etwas zwischen dem Küchenpapier raus)
  •     Salat (Gurke, Paprika, Pilze und Eisbergsalat)
  •     Joghurt-Frucht-Drink
  •     Salatdressing

Das Küchenpapier habe ich genommen, damit die Schokolade nicht mit dem herzhaften Brotbelag in Berührung kommt und den Geschmack annimmt. Der Salat ist mit Frischhaltefolie abgedeckt, damit der austretende Saft nicht alles durchnässt.
Die Salatsoße habe ich wie man sieht extra gepackt, damit der Salat schön frisch und knackig bleibt. Der Joghurt-Drink ist das tägliche Gimmik, das zum Essen dazu gehört.

(verspätete) Muttertags-Pralinen

Sonntag war Muttertag – und da ich nicht in der Nähe wohne, gab es für meine Mama nur einen Anruf zum Danke sagen. Zumal sie mit meinem Papa und meinem kleinen Geschwister bei Verwandten war, um einen großen Geburtstag zu feiern. Ich wäre zwar gerne mitgekommen, aber durch die Entfernung und die Fahrerei (erst 2 Stunden Zug/S-Bahn zu meinen Eltern, dann von da eine halbe Stunde mit dem Auto zur Feier und das ganze wieder zurück) war es für mich einfach nicht wirklich machbar.

Deshalb nur ein Anruf, den Rest gibt es dann morgen.

Und über den Rest will ich jetzt schreiben. Ich habe schon vor einer Weile bei charsiubau ihr Rezept für Matcha-Pralinen gesehen und wollte es nachmachen. Leider habe ich noch keine Gelegenheit gehabt, Matcha zu kaufen, deshalb habe ich es lange aufgeschoben.

Als mir dann jedoch Muttertag „in die Quere“ kam und mir einfach nichts einfallen wollte, das ich mit vertretbarem Aufwand anfertigen konnte, tauchte die Idee wieder auf. Nur leider das Matcha-Pulver natürlich nicht.

Aber da ich gerne Experimente mache und Matcha ja auch „nur“ ein Getränkepulver ist, kam ich auf Kaffee. Einfach Matcha mit Kaffee ersetzen und man hat lecere Mocca-Pralinen! =)

Ich habe also das Matcha mit 2 Espresso Sticks ersetz, die weiße Schokolade durch Zartbitter-Kuvertüre ohne Beimischung und das ganze mit Mocca-Bohnen verziert (eigentlich wollte ich weiße Schokolade nehmen, aber dazu haben dann die Zeit und die Lust nicht mehr gereicht.

Die erste Praline, die ich (mit noch flüssiger Schokohülle) gegessen habe, hat super geschmeckt.

Wie man sieht, ist es etwas tricky, die Schokoladenhülle dünn genug zu bekommen. so schön wie bei Token sind meine leider nicht geworden, ich hab die Schokolade einfach nicht flüssig genug werden lassen. Aber für einen ersten schnellen Versuch ist es ganz gut geworden, oder?

Aller Anfang ist schwer

Das gilt nicht nur für (fast) alles im „richtigen Leben“ sondern auch für (viele) virtuelle Dinge. Zum Beispiel fürs Bloggen.

Da ich ja bereits unter dem Punkt über mich geschrieben habe, was euch hier alles erwartet, stürze ich mich gleich ins bloggen und starte mit einem Rezept.

Wir (also das Stachelschweinchen und ich) hatten noch eine Menge Reis übrig, den wir bei einer Geburtstagsfeier mitbekommen hatten (1 Kilo für 23 Leute war, neben all den anderen Leckereien, eben doch etwas viel).
Am Anfang gab es den Reis als Beilage zur bei der gleichen Gelegenheit abgegriffenen Hackfleischpizza. Aber nach drei tagen Hackfleischpizza mit Reis wird es einem schnell zu viel und irgendwie musste der Reis ja verarbeitet werden, ich schmeiße ungern Lebensmittel weg.

Also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder? =)

Das Buttergemüse kam natürlich aus dem Gefrierschrank, aber die Reispuffer waren super dazu. Der salzige Kräuterutter-Geschmack hat sie wunderbar aufgepeppt. Ich habe nämlich das Würzen vergessen.

Falls ihr also irgendwann einmal Reis übrig haben solltet und nicht wisst, was ihr damit anfangen sollt, hier das Rezept (und ein paar Tipps).
Zutaten:

  • Reis
  • Eier
  • Sojasauce, Salz, Pfeffer oder andere Gewürze nach Geschmack
  • weitere Zutaten (z.B. geriebenen Käse, Wurststückchen, Gemüsewürfel,…)

Den Reis würzen (wenn man es nicht vergisst), Eier schlagen und untermischen – je nach Menge des Reises, deshalb ein Ei nach dem anderen nach Gefühl untermischen. Der „Teig“ sollte noch die typische Körnung von Reis haben und nur vom Ei „durchfeuchtet“ sein. Wenn man Käse unterhebt reicht auch etwas weniger Ei, da der Käse ja auch bindet, bei Gemüse oder Wurst vielleicht lieber ein Ei mehr nehmen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und mit einem Esslöffel Reiskleckse in die Pfanne setzen. Lieber etwas kleinere Kleckse machen, die Puffer lassen sich schwer wenden, da der Reis sie recht bröckelig macht oder Spiegeleierformen benutzen (zum Beispiel solche hier). Zum Ausbacken ein paar Informationen: man muss wirklich lange warten, bis man die Puffer wenden kann und man braucht den richtigen Dreh. Also bei den ersten paar nicht verzweifeln, es wird besser =).
Wenn man irgendwelche Förmchen nutzt, diese (nach ca 2 Minuten) erst auf den Pfannenwender schieben, den Puffer mit einem Messer freischneiden und dann die Form zum Wenden entfernen.

Die Puffer schmecken gut mit Käse, Ketchup, Buttergemüse (oder nur Kräuterbutter, wenn man kein Gemüse mag) und eigentlich allem, was man auch für Pommes nimmt.

Das Bild zeigt die verschiedenen Varianten (der Teller ist ein großer flacher Teller, irgendwie schaut er auf dem Bild nach Kuchenteller aus). Das Herz war der zweite Versuch mit den Förmchen (beim ersten klebte der halbe Puffer noch in der Form), das große Runde ist eine beim Wenden zerbrochene Version aus ca. 3 EL Teig und der kleine (ebenfalls beim Wenden eingerissene) besteht aus einem einzigen (gehäuften) EL Teig. Das ist die für mich beste Variante.