Falafel

In meinem letzten Bento hatte ich ja Falafel eingepackt.

Falafel kennt man vermutlich vom Dönerladen seines Vertrauens als vegetarische/vegane Alternative zum fleischgefüllten Fladenbrot. Hier im Ort gibt es zwar 3 Dönerläden (die ich bisher gefunden habe), aber keiner hat Falafel im Angebot. „Das läuft hier nicht.“, wie mir gesagt wurde..

Also habe ich mich nach vielen Überlegungen entschieden, Falafel selbst zu machen. Auch, wenn ich vom Frittieren nicht viel halte, keine Gerätschaften dazu habe und außerdem habe ich schon viele Geschichten gelesen, dass das Zubereiten ziemlich frustrierend sein kann.

Um so glücklicher war ich, als ich beim Besuch bei den Schwiegereltern in einem Rewe diesen Fertigmix gefunden habe.
Und tatsächlich: die Zubereitung war sogar noch leichter als ich erwartet hätte (warmes Wasser in eine Schüssel gießen hätte ich sogar vor 15 Jahren problemlos geschafft ^^) und das Braten ging in der Pfanne super. Geschmacklich fand ich sie auch toll.

Aber leider reichte das ganze natürlich nur für einmal Falafel machen. Und jetzt hatte ich Feuer gefangen ^^
Also ging es an den nächsten Versuch – mit echten, getrockneten Kichererbsen, ganz von Vorn, nach diesem Rezept hier. Allerdings habe ich nur die Hälfte des Rezepts zubereitet und trotzdem fast einen ganzen Bund Petersilie genommen und da kein Knoblauch im Haus war (das Stachelschwein steht nicht so auf Knoblauch), habe ich stattdessen einen Teelöffel Knoblauchpulver genommen.

Das Ergebnis könnt ihr in meinem Bento bewundern (die Fertig-Falafel haben wir in Wraps schon alle verschlungen).

Exkursions-Bento und Reaktionen =)

Ich war jetzt ein paar Tage auf einer Exkursion, Aufsicht führen. Der erste Tag fing für mich um 06:00 Uhr am Bahnhof an und erst um 15:00 Uhr kamen wir an unserer Unterkunft an. Entsprechend war die Anweisung, dass wir uns Verpflegung für unterwegs mitnehmen sollte. Was eignet sich da besser als ein Bento? =)

Als ich bei unserer Rast dann mein Bento auspackte reichten die Reaktionen von Begeisterung über Neid bis zu Neugier =)

Drinnen waren:

  • 2 Onigiri (mit Tamagoyaki umwickelt und mit Thunfisch mit Meerrettich gefüllt)
  • 3 Hühnchen-Nuggets
  • 3 kleine Falafel
  • eine Tomate und etwas Paprika mit einem Rest Tamagoyaki
  • ein paar Brownies als süße Beilage
  • ein bisschen getrocknete Mango
  • 2 Lakritzschnecken (in Frischhaltefolie) und….
  • ein Hefebrötchen nach Kazuos Rezept für Petit Pain

Sehr lecker alles und für die Optik, die alle so begeisterte, sehr schnell zubereitet =)

Endlich wieder Bento

Nachdem ich mich nun seit Ewigkeiten nicht mehr gemeldet habe, nun wieder ein kleines Bento von mir:

Es ist (natürlich) wieder ein Bento für das Stachelschweinchen; eingepackt habe ich:

  • ein Salami- und zwei Käsebrote
  • Mini-Würstchen mit Käse
  • Äpfel, Melone und Karottenstifte
  • Laugenkringel und Erdnüsse
  • Salat mit Feta, Tomaten-, Paprika- und Gurkenstückchen

Dazu muss ich sagen: Erdnüsse und Salzstangen/Laugenbrezeln/usw. sind nur bedingt Bento-tauglich.
Die Nüsschen kullerten herum (die Silikonförmchen sind leider nicht so hoch wie die gesamte Dose und oben bleibt ein Spalt) und die Feuchtigkeit von Obst und Salat macht aus dem Knuspergebäck zähe Knatschware.
Mal sehen, ob ich da eine vernünftige Lösung für finde.

anderthalb Bentos

am 30.06. waren das Stachelschweinchen und ich mit einem Freund in Amsterdam auf einem Festival. Da die Strecke nach Amsterdam nicht gerade die kürzeste ist und wir erst abends ankommen würden und uns das teure Hotelrestaurant-Essen sparen wollten, habe ich für die Fahrt und den Abend ein Bento gepackt. Leider habe ich vergessen, ein Foto zu machen, bevor 3 Viertel vernichtet waren.
Das hier ist der Rest. Ein Mushi-Pan mit ein paar Fruchtschnüren verziert und einem Halben Twix-Stab als Ohren =)

Obwohl wir nicht die Möglichkeit hatten, das Bärchen vernünftig verpackt aufzubewahren, hat es auch abends nach einer SEHR langen Autofahrt (8 Stunden war es „außer Haus“ dank einer Autopanne…) noch super geschmeckt.

Das andere Bento ist ein normales „Arbeitsbento“ für das Stachelschweinchen. Hauptanteil ist natürlich wieder Brot.

Wie ihr sehen könnt, habe ich diesmal ausnahmsweise Silikonförmchen benutzt. Ich wollte außer Salat noch eine süße Aufmerksamkeit dazupacken, weil mein Stachelschweinchen wegen der Panne noch immer Auto-los ist und mit dem Bus fahren muss, was nicht nur umständlich ist sondern auch noch bedeutet, dass er länger auf Arbeit bleiben muss (das jetzt genauer zu erklären führt zu weit).

Inhalt:
Wie immer Brot (5 Scheiben), ein Stück vom Auflauf vom Vortag (unter dem Brot, man sieht links oben ein bisschen Frischhaltefolie), ein kleiner Salat im Muffinförmchen und ein Butterkeks (im Küchenkrepp, damit er nicht durchweicht) und eine Mokkabohne, eine Deko-Gelee-Zitrone und 2 Esspapier-Herzen (das rosane hat sich irgendwie geteilt).

Mushi-Pan

Nach einem Tag E-Mails formulieren (wer hätte gedacht, dass das so anstrengend sein kann), mit Halsweh und leichtem Druck auf den Ohren eine Anleitung lesen, die ich für meine DA brauche und weiterem Kram, habe ich beschlossen, heute etwas zu experimentieren.

Erst habe ich vegetarische (fertig)Lasagne gemacht, indem ich das Hackfleisch für einen Maggi fix & frisch Beutel durch Sojaschnetzel ersetzt habe (erstaunlich lecker, nur habe ich blöderweise den Deckel der Sojasauce auf der falscen Seite geöffnet und das „Fleisch“ damit versalzen).

Dann habe ich mich an den Mushi-Pan versucht, die Amato hier neben einer Menge anderer interessanter japanischer Desserts vorstellt.
Ich habe am Anfang die Kommentare gelesen und dachte, dass es ganz lecker sein könnte, auch, wenn ich die Kommentare für leicht übertrieben hielt. Aber das waren sie nicht.

Diese Mushi-Pan sind unglaublich lecker.
Ich habe das Rezept allerdings leicht abwandeln müssen, da ich werder Vanillestange, noch Sake oder Rohrzucker hatte. Und halbiert habe ich die Menge auch wieder (Amato hatte sie verdoppelt =)).

Die Vanille durch Vaniellezucker zu ersetzen (aber „statt“ dem entsprechenden Anteil Zucker! Sonst wird es ganz sicher zu süß) macht keine Probleme. Sake habe ich durch Sherry ersetzt (obwohl ich mir hier auch sehr gut einen geschmacksintensiven Rum oder Rumaroma vorstellen könnte) und den Rohrzucker durch normalen Zucker, der natürlich im Geschmack fader ist.

Wenn ihr das Rezept nach“kochen“ wollt, einfach Amatos Anleitung folgen. Ein paar Hinweise noch, damit es euch noch leichter gelingt:

Die Förmchen (wenn ihr das Ganze in der Mikrowelle macht) so weit wie möglich auseinander stellen, damit sie von allen Seiten gleichmäßig erhitzt werden (Mikrowellen dringen nur bis zu ~2 cm ein).
Je voller die Förmchen, desto länger brauchen sie zum durchgaren, einfach ein paar Tests machen, wenn die Küchlein fertig sind, haben sie einen leichten Wiederstand, wenn man mit einem Schaschlik-Spieß hineinsticht. Ansonsten ganz normal wie bei anderen Kuchen auch: es bleiben keine Krümel mehr am Holz kleben, wenn der Kuchen fertig ist.

 

Wie ihr auf den Fotos seht, ist die Oberseite ganz fluffig, die Unterseite aber ganz glatt. Drinnen schaut es ein wenig aus wie Biskuit, die Konsistenz ist allerdings ganz anders, viel fester und „zäher“ – aber auf eine sehr angenehme Art – und ganz saftig.

Dazu passen ganz sicher zum Beispiel Preiselbeeren. Ich habe aber schon 2 einfach so gegessen, weil sie so genial schmecken =).

Das nächste Bento und ein bisschen „drumrum“

Und gleich das nächste Bento; diesmal wieder eins für das Stachelschweinchen (unschwer am Brotanteil zu erkennen ^^).

Inhalt:

– das obligatorische Brot
– Bärchen-Ei
– Gemüse-Salat (und ein Salatblatt um das Ei ein wenig abzugrenzen)
– eine halbe Waffel
– ein Gifflar
– etwas Schokolade und zwei Gummi-Schnüre in einem Cremetiegelchen

Das, was da quer über den Broten liegt ist eine Currywurstgabel aus Metall, die ich gestern gekauft habe. Normale Gabeln passen durch den Schwung nicht so richtig in die Boxen und Stäbchen sind auch keine Option, deshalb probiere ich jetzt mal die aus. Bericht über die Funktionalität folgt.

Gestern habe ich außer der Pommesgabel (genaugenommen sind es 2) auch noch zwei Mini-Gewürzspender und ein Minifläschchen Maggi Würze gekauft. Bisher fehlte mir nämlich (zumindest für mein Bento) ein kleiner Salzstreuer für meine Eier und eine sinnvolle Flasche für Sojasauce. Mal sehen, ob ich die Minidinger gefüllt bekomme. =)