Mushi-Pan

Nach einem Tag E-Mails formulieren (wer hätte gedacht, dass das so anstrengend sein kann), mit Halsweh und leichtem Druck auf den Ohren eine Anleitung lesen, die ich für meine DA brauche und weiterem Kram, habe ich beschlossen, heute etwas zu experimentieren.

Erst habe ich vegetarische (fertig)Lasagne gemacht, indem ich das Hackfleisch für einen Maggi fix & frisch Beutel durch Sojaschnetzel ersetzt habe (erstaunlich lecker, nur habe ich blöderweise den Deckel der Sojasauce auf der falscen Seite geöffnet und das „Fleisch“ damit versalzen).

Dann habe ich mich an den Mushi-Pan versucht, die Amato hier neben einer Menge anderer interessanter japanischer Desserts vorstellt.
Ich habe am Anfang die Kommentare gelesen und dachte, dass es ganz lecker sein könnte, auch, wenn ich die Kommentare für leicht übertrieben hielt. Aber das waren sie nicht.

Diese Mushi-Pan sind unglaublich lecker.
Ich habe das Rezept allerdings leicht abwandeln müssen, da ich werder Vanillestange, noch Sake oder Rohrzucker hatte. Und halbiert habe ich die Menge auch wieder (Amato hatte sie verdoppelt =)).

Die Vanille durch Vaniellezucker zu ersetzen (aber „statt“ dem entsprechenden Anteil Zucker! Sonst wird es ganz sicher zu süß) macht keine Probleme. Sake habe ich durch Sherry ersetzt (obwohl ich mir hier auch sehr gut einen geschmacksintensiven Rum oder Rumaroma vorstellen könnte) und den Rohrzucker durch normalen Zucker, der natürlich im Geschmack fader ist.

Wenn ihr das Rezept nach“kochen“ wollt, einfach Amatos Anleitung folgen. Ein paar Hinweise noch, damit es euch noch leichter gelingt:

Die Förmchen (wenn ihr das Ganze in der Mikrowelle macht) so weit wie möglich auseinander stellen, damit sie von allen Seiten gleichmäßig erhitzt werden (Mikrowellen dringen nur bis zu ~2 cm ein).
Je voller die Förmchen, desto länger brauchen sie zum durchgaren, einfach ein paar Tests machen, wenn die Küchlein fertig sind, haben sie einen leichten Wiederstand, wenn man mit einem Schaschlik-Spieß hineinsticht. Ansonsten ganz normal wie bei anderen Kuchen auch: es bleiben keine Krümel mehr am Holz kleben, wenn der Kuchen fertig ist.

 

Wie ihr auf den Fotos seht, ist die Oberseite ganz fluffig, die Unterseite aber ganz glatt. Drinnen schaut es ein wenig aus wie Biskuit, die Konsistenz ist allerdings ganz anders, viel fester und „zäher“ – aber auf eine sehr angenehme Art – und ganz saftig.

Dazu passen ganz sicher zum Beispiel Preiselbeeren. Ich habe aber schon 2 einfach so gegessen, weil sie so genial schmecken =).

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