(verspätete) Muttertags-Pralinen

Sonntag war Muttertag – und da ich nicht in der Nähe wohne, gab es für meine Mama nur einen Anruf zum Danke sagen. Zumal sie mit meinem Papa und meinem kleinen Geschwister bei Verwandten war, um einen großen Geburtstag zu feiern. Ich wäre zwar gerne mitgekommen, aber durch die Entfernung und die Fahrerei (erst 2 Stunden Zug/S-Bahn zu meinen Eltern, dann von da eine halbe Stunde mit dem Auto zur Feier und das ganze wieder zurück) war es für mich einfach nicht wirklich machbar.

Deshalb nur ein Anruf, den Rest gibt es dann morgen.

Und über den Rest will ich jetzt schreiben. Ich habe schon vor einer Weile bei charsiubau ihr Rezept für Matcha-Pralinen gesehen und wollte es nachmachen. Leider habe ich noch keine Gelegenheit gehabt, Matcha zu kaufen, deshalb habe ich es lange aufgeschoben.

Als mir dann jedoch Muttertag „in die Quere“ kam und mir einfach nichts einfallen wollte, das ich mit vertretbarem Aufwand anfertigen konnte, tauchte die Idee wieder auf. Nur leider das Matcha-Pulver natürlich nicht.

Aber da ich gerne Experimente mache und Matcha ja auch „nur“ ein Getränkepulver ist, kam ich auf Kaffee. Einfach Matcha mit Kaffee ersetzen und man hat lecere Mocca-Pralinen! =)

Ich habe also das Matcha mit 2 Espresso Sticks ersetz, die weiße Schokolade durch Zartbitter-Kuvertüre ohne Beimischung und das ganze mit Mocca-Bohnen verziert (eigentlich wollte ich weiße Schokolade nehmen, aber dazu haben dann die Zeit und die Lust nicht mehr gereicht.

Die erste Praline, die ich (mit noch flüssiger Schokohülle) gegessen habe, hat super geschmeckt.

Wie man sieht, ist es etwas tricky, die Schokoladenhülle dünn genug zu bekommen. so schön wie bei Token sind meine leider nicht geworden, ich hab die Schokolade einfach nicht flüssig genug werden lassen. Aber für einen ersten schnellen Versuch ist es ganz gut geworden, oder?

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